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    Projektinfo

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    Augewässer © LIFE-Projekt Obere Drau

    (Baldramsdorf, Bezirk Spittal an der Drau)

    Ziel des LIFE-Projektes ist es, die Obere Drau nachhaltig als „Lebensader“ der Region Oberes Drautal zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt von Arten und die Schaffung von Lebensräumen, wie sie für alpine Gebirgsflüsse und deren Auenzonen charakteristisch sind: Grauerlenauwälder, Flussufer mit Schotterbänken und Tamarisken, Augewässer oder Fischarten wie Huchen oder Strömer. Auf rund einem Kilometer Länge wurden an der Drau oberhalb von Rosenheim rund 60.000 Kubikmeter Erde und Schotter bewegt. Dabei sind die Flussaufweitung, ein neuer Nebenarm und mehrere Augewässer entstanden. Die neu initiierten Grauerlenwälder, Schotterbänke und Augewässer verbessern die Lebensverhältnisse für viele EU-weit geschützte Tier- und Pflanzenarten im Natura 2000-Gebiet Obere Drau nachhaltig. Ein Teil der Maßnahmen bildet ein revitalisiertes Altarmsystem am rechten Ufer der Drau. Durch die Verbindung mit dem Hauptfluss wird ein wertvoller Rückzugsraum für viele Fischarten geschaffen, zudem dient das Gewässer als Kinderstube für Jungfische und Amphibien.


    Weiterführende Informationen: www.life-drau.at

    (Bezirk Melk/Bezirk St. Pölten Niederösterreich)

    Der Huchen ist eine der meistgefährdeten Fischarten Europas. Übergeordnetes Ziel des Projektes waren daher Verbesserungsmaßnahmen für den Lebensraum der Huchen sowie allgemein die Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit der betroffenen Gewässer.

    Projektschwerpunkte waren der Bau von Fischaufstiegshilfen sowie die Vernetzung der Fließgewässerstrecken von Pielach, Melk und Mank zur Schaffung von Wandermöglichkeiten für die fließgewässertypische Fischfauna wie etwa für Huchen, Nase und Barbe. Um neben der Durchgängigkeit bis zur Mank entsprechende Lebensräume für die Fischfauna zu schaffen, wurden Teile der Melk und Mank restrukturiert.

    Neben der Wiederherstellung eines frei bewanderbaren Gewässerverbundes von rund 110 Kilometern gelang es auch, neue typspezifische Arten in den mit der Donau vernetzten Zubringern anzusiedeln. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projektes neue Lebensräume in den restrukturierten Abschnitten von Mank und Melk geschaffen und die flusstypspezifischen dynamischen Mäanderstrecken (Flussschlingen) durch Ankauf von Umlandflächen an der Pielach gesichert.


    Weiterführende Informationen: http://www.life-huchen.at


    Huchen © Andreas Zitek

    Ziel des LIFE-Projektes „Lafnitz - Lebensraumvernetzung an einem alpin-pannonischen Fluss“ war es, den Fluss wieder für die Fischwanderung zu öffnen und – wo möglich – Regulierungen zurückzubauen. Im Zuge des Projektes wurden abgetrennte Gewässer wieder an die Lafnitz angebunden, dadurch wurden ausgetrocknete Tümpel und Auwälder wieder nass. Um die Struktur des Flusses zu verbessern, wurden Uferbefestigungen rückgebaut und standorttypisches Ufergewächs gepflanzt. Vor allem im mittleren Lafnitzabschnitt gab es Wehranlagen und Sohlschwellen, die bis zu 3,8 Meter hoch waren. Hier wurden Fischaufstiegshilfen errichtet, damit gelangen Fische nun wieder zu ihren Laich- und Nahrungsplätzen.

    Nicht zuletzt hat das LIFE-Projekt, an dem neben dem Burgenland und der Steiermark auch Ungarn beteiligt war, zum natürlichen Hochwasserschutz beigetragen, weil es Nebenarme und Altarme wieder an die Lafnitz angebunden hat. Bei Hochwasser bremst die Vegetation entlang des Flusses die Fliessgeschwindigkeit, die Auwälder nehmen Wasser auf und geben es erst verzögert wieder ab.Weitere Informationen erhalten Sie hier.


    Anbindung von Altarmen © Weideverein Ramsargebiet Lafnitztal
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