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Flüsse

Der Name „Mattig“ stammt aus dem Keltischen und bedeutet soviel wie die „Sanfte“. Möglicherweise ist der „gemäßigte“ Abfluss in Folge einer starken Versickerung ins Grundwasser für die Namensgebung verantwortlich.
Folgende Merkmale kennzeichnen die Mattig:
- Ursprung: Grabensee (Salzburg)
- Mündung: Braunau/Inn
- Länge: 49,5 Kilometer
- Längster und wichtigster Zubringer: Schwemmbach
- Einzugsgebiet der Mattig: 448 km²
- Sie entwässert mit der Enknach das westliche Innviertel und einen Teil des Salzburger Seensystems
- Starke Versickerung ins Grundwasser, konstanter Abfluss
- Besondere Tierarten: seltene Eintagsfliegenlarven, Restvorkommen des Edelkrebses, im Unterlauf zum Laichen aufsteigende Huchen aus dem Inn
- Fischfauna: Barbenregion im Unterlauf, Äschenregion flussaufwärts von Mattighofen, weiter flussaufwärts in den Schwemmbauch auch Forellenregion
- Starke Begradigungen im Mittel- und Unterlauf
- Mehrere Querbauten
- Die Wasserversorgung erfolgt kleinstrukturiert durch die Gemeinden und Wassergenossenschaften sowie Einzelversorgungsanlagen (Hausbrunnen)
- Bedeutende Grundwasservorkommen für regionale und überregionale Trinkwasserversorgung (Kobernaußer Wald, Lachforst)
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